WAS TUN, WENN...

Wir möchten versuchen, Ihnen zu einigen konkreten Fragen Antworten und weitere Informationen zu geben. Falls wir Ihre Fragen hier nicht beantworten können, oder Sie persönliche Sorgen und Probleme haben, stehen Ihnen unsere Seelsorger und das Pfarrbüro gerne mit Rat und Tat zur Seite. => Kontakt

auswählen    ... ich mein Kind taufen lassen möchte.

auswählen    ... ich mich als Erwachsener taufen lassen möchte.

auswählen    ... mein Kind Erstkommunion feiern möchte.

auswählen    ... ich gefirmt werden möchte.

auswählen    ... ich kirchlich heiraten möchte.

auswählen    ... ich die Krankensalbung empfangen möchte.

auswählen    ... ich die Krankenkommunion empfangen möchte.

auswählen    ... ein Angehöriger gestorben ist.

auswählen    ... ich eine Messe “bestellen” möchte.

auswählen    ... ich beichten möchte.

auswählen    ... ich wieder in die Kirche eintreten möchte.

auswählen    ... ich Hilfe benötige.

... ich mein Kind taufen lassen möchte
Die Taufe ist das grundlegende Sakrament, auf dem sich unser Christsein aufbaut. Die Taufe steht am Anfang. Sie ruft uns auf den Weg zu Gott. Sie ist Zeichen dafür, dass Gott mit seiner Liebe die Quelle unseres Lebens ist – vom ersten Augenblick unseres Daseins an. Sie stärkt uns, ihm mit unserem Glauben zu antworten.

Wir bieten Ihnen jeweils am 1. Sonntag eines Monats an, Ihr Kind in unserer Pfarrkirche St. Clemens zu taufen zu lassen. Die Tauffeier findet in Regel im Anschluss an das Hochamt am Sonntag um 11:30 Uhr statt. Darüber hinaus ist es an vielen Sonntagen möglich, Ihr Kind auch während der Sonntags- oder Vorabendmesse taufen zu lassen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig im Pfarrbüro, um einen Tauftermin mit uns zu vereinbaren. Nach der Taufanmeldung meldet sich der taufende Geistliche bei Ihnen, um mit Ihnen über die Taufe zu sprechen und die Feier vorzubereiten.

Voraussetzung für den Empfang der Taufe bei Kindern ist der Glaube der Eltern. Jedes Kind, das getauft wird, soll (eine/n) Paten/Patin als Begleiter/in im Glauben haben.

Die Patin/der Pate muss selbst getauft und gefirmt sein, Mitglied der röm.-kath. Kirche und mindestens 16 Jahre alt sein. Darüber hinaus können nichtkatholische Christen als Taufzeugin/Taufzeuge zugelassen werden. Jemand, der aus der Kirche ausgetreten ist, kann kein Paten- oder Zeugenamt übernehmen.

Ein Formular zur Anmeldung einer Kindertaufe können Sie sich hier herunterladen, ausfüllen und dem Pfarramt zukommen lassen: => Download. Wenn Ihr Kind das 14. Lebensjahr bereits vollendet hat, dann wird es so wie ein Erwachsener auf die Taufe vorbereitet: => Erwachsenentaufe

Zur Taufanmeldung benötigen wir außerdem eine Geburtsurkunde des Kindes, sowie Patenscheine der Paten, die in der Wohnsitzpfarrei der Paten ausgestellt werden. Bitte bringen Sie diese zur Taufanmeldung mit.

Wenn Sie selbst Ihren Wohnsitz außerhalb der Pfarrei St. Clemens haben, benötigen wir darüber hinaus einen Entlass-Schein des Pfarramtes Ihres Wohnsitzes.

 

... ich mich als Erwachsener taufen lassen möchte
Der als Erwachsener getauft werden möchte, sollte frühzeitig Kontakt mit dem Pfarrbüro aufnehmen. Bei Erwachsenen dauert die Taufvorbereitung in der Regel mehrere Monate bis zu einem Jahr, auch um mit der Gemeinde vertraut zu werden und das Kirchenjahr kennenzulernen. Der Taufbewerber bzw. die Taufbewerberin wird nämlich vor der Taufe in den christlichen Glauben eingeführt und bittet selbst um den Empfang der Taufe.

Interessenten können sich zunächst einmal auch (im Internet) wenden an mach-dich-auf-und.com, um nähere Informationen zu erhalten. Oder sie können Kontakt aufnehmen mit einem Pfarrer, einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger ihres Vertrauens.

 

… mein Kind Erstkommunion feiern möchte
Die Einladung zur Kommunion geht von Jesus Christus aus. Eingeladen sind alle, die durch die Taufe zu ihm gehören oder von nun an zu ihm gehören möchten. Jesus selbst hat mit seinen Jüngern das Brot geteilt. Wenn wir dieses Gedächtnis feiern, ist er selbst in unserer Mitte.

Im Allgemeinen werden in unserer Gemeinde Kinder des 3. Schuljahres auf den Empfang des Sakramentes der Eucharistie vorbereitet. Im Rahmen dieser Vorbereitung empfangen die Kinder auch das Sakrament der Buße. Die Feier der Erstkommunion findet am Weißen Sonntag – das ist der Sonntag nach Ostern – in der Pfarrkirche St. Clemens statt.

Sie als Eltern werden von uns im Oktober zu einem ersten Informationsabend eingeladen, bei dem wir unseren Weg der Vorbereitung vorstellen. Wenn Ihr Kind keine der Grundschulen innerhalb unserer Pfarrgemeinde besucht, nehmen Sie selbst bitte Kontakt mit uns auf. Bitte melden Sie sich auch im Pfarrbüro, wenn Sie versehentlich nicht angeschrieben worden sein sollten.

Außerdem müssen Sie noch ein Anmelde-Formular für die Erstkommunion ausfüllen, das Sie sich hier ausdrucken können: => Download. Neben den Personalien benötigen wir das Taufdatum, den Taufort und die Taufkirche Ihres Kindes. (Diese Angaben finden Sie normalerweise im Stammbuch der Familie oder in der Taufurkunde.)

 

… ich gefirmt werden möchte
Im Sakrament der Firmung werden junge Menschen ermutigt, ein aktives Leben aus dem Glauben zu führen und dazu den eigenen Weg zu finden. Sie empfangen den Heiligen Geist, der ihnen die Kraft gibt, sich persönlich weiterzuentwickeln und öffentlich für Jesus Christus einzutreten und sich in Wort und Tat für Gerechtigkeit und Frieden zu engagieren.

Alle zwei Jahre findet in unserer Pfarrgemeinde eine Firmung statt. Die Jugendlichen des 9.+10. Schuljahres werden von uns angeschrieben und zu einem Informationsabend eingeladen. Der Termin wird außerdem auch in der Lokalpresse bekannt gegeben. Falls Sie jedoch versehentlich nicht angeschrieben worden sind, können Sie sich gerne selbst im Pfarrbüro melden. Die Anmeldung kann bei einem Informationsabend oder bis zum Beginn der Firmvorbereitung erfolgen.

Das Sakrament der Firmung wird vom Bischof oder einem Weihbischof gespendet. Voraussetzung ist, dass der/die Firmbewerber/in katholisch getauft und zur Erstkommunion gegangen ist. Für die Feier der Firmung benötigt der/die Firmbewerber/in einen Firmpaten/eine Firmpatin, der/die katholisch getauft ist, selbst das Sakrament der Firmung empfangen hat und Mitglied der Katholischen Kirche ist.

Selbstverständlich sind auch Erwachsenenfirmungen möglich. Setzen Sie sich hierzu bitte mit unserem Pfarrbüro in Verbindung.

 

... wir kirchlich heiraten möchten
Wenn Sie ja
sagen zur Ehe als Bund für’s Leben und kirchlich heiraten möchten, dann assistieren wir gerne Ihrer Eheschließung und erbitten für Sie und ihre Ehe Gottes Segen. Wir bitten Sie dann, spätestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Hochzeitstermin Kontakt mit uns aufzunehmen, möglichst bevor die Terminvereinbarungen mit dem Restaurant etc. getroffen sind!

Vor der Trauung finden mehrere Gespräche mit dem Geistlichen statt, der die Feier leitet. Im ersten Gespräch wird ein Ehevorbereitungsdokument ausgefüllt und geklärt, ob eine kirchliche Trauung möglich ist. Dazu benötigen beide Partner eine ausgestellte Taufbescheinigung ihres Taufpfarramtes, die nicht älter als 6 Monate sein darf. Ein weiteres Gespräch dient der Vorbereitung des Trauungs-Gottesdienstes.

Kirchlich heiraten können nicht nur zwei Christen. Möglich ist auch eine Eheschließung eines Katholiken mit einer Nichtchristin oder einer Katholikin mit einem Nichtchristen, wenn beide ja sagen zum Eheverständnis der Katholischen Kirche.

Brautpaare von außerhalb sollten das Traugespräch mit dem zuständigen Pfarrer ihres Wohnortes führen. Das Ehevorbereitungsdokument mit der Überweisung (Traulizenz) muss rechtzeitig an unsere Pfarrei weitergeleitet werden.

Im Rahmen der Ehevorbereitung empfehlen wir Ihnen auch die Teilnahme an einem Ehevorbereitungskurs. Erste Infos zu den Angeboten finden Sie hier www.bistum-trier.de/fitfuerdieliebe/ oder hier
www.me-deutschland.de/kursangebote/fur-junge-paare/.

 

… ich die Krankensalbung empfangen möchte
Im FaIle einer schwerwiegenden Erkrankung kann eine Krankensalbung gespendet werden. Die Krankensalbung erinnert an die Zuwendung Jesu zu den Kranken und an seine Zusage: Du bist in Alter und Krankheit nicht alleine. Die Krankensalbung ist ein Sakrament des Lebens. Es soll Stärkung und Aufrichtung in der Krankheit schenken, aber auch Vertrauen auf das ewige Leben und die Gemeinschaft mit Gott.

Es ist gut, wenn der kranke Mensch bei Bewusstsein ist. Außerdem kann es dem kranken Menschen gut tun, wenn dieses Sakrament in Gemeinschaft gefeiert wird – mit Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn. Deswegen feiern wir zusätzlich – wechselweise in St. Clemens in Dierdorf oder in St. Marien in Puderbach – einmal im Jahr eine heilige Messe, in der öffentlich das Sakrament der Krankensalbung gespendet wird. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro oder beim Pfarrer, wenn die Spendung der Krankensalbung gewünscht wird.

 

… ich die Krankenkommunion erhalten möchte
Wir möchten kranke Menschen erfahren lassen, dass Christus den Kranken seine Nähe schenkt und dass sie in Gottes Liebe bleiben. Wenn Sie selbst oder jemand in Ihrer Familie dauerhaft den Gottesdienst nicht mehr besuchen kann und die Kommunion empfangen möchte, dann melden Sie sich bitte im Pfarrbüro. Sicher ist jemand bereit
, Ihnen oder Ihrem Angehörigen die Kommunion auch nach Hause zu bringen. Ein/e Seelsorger/in besucht nach telefonischer Absprache jeden Monat Menschen zu Hause und bringt Ihnen die Heilige Kommunion. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro.

 

… ein Angehöriger gestorben ist
Wenn ein Angehöriger stirbt, ist dies ein tiefer Einschnitt in das Leben und viele Angehörige sind zunächst rat- und hilflos. Trotz aller Trauer ist es notwendig, viele Dinge zu regeln.

Nehmen Sie bitte mit unserem Seelsorgeteam oder dem Pfarrbüro Kontakt auf. Einer der Geistlichen setzt sich mit Ihnen als trauernden Angehörigen in Verbindung. In diesem Gespräch besprechen wir dann mit Ihnen die Gestaltung der Trauerfeier und der Bestattung.

Auch das gemeinsame Gebet für den Verstorbenen kann für Sie als trauernde Angehörige hilfreich sein. (Gebetstexte finden sich z.B. im Gotteslob.) Die Kirche betet für ihre Verstorbenen. So wird der Name eines Verstorbenen im Sonntagsgottesdienst genannt. Gerne dürfen Sie auch eine Gedächtnismesse bestellen.

Wenn Ihr Angehöriger in einem Krankenhaus verstorben ist, werden Sie von dort verständigt und zumeist auch über die ersten nötigen Schritte informiert. Wenn der Tod zu Hause eingetreten ist, rufen Sie bitte – auch wenn es schwer fällt – Ihren Hausarzt an, damit er den Totenschein ausstellt. Setzen Sie sich mit einem Bestattungsinstitut Ihrer Wahl in Verbindung. Das Bestattungsinstitut hilft Ihnen bei der Regelung aller notwendigen Formalitäten und nimmt auch Kontakt mit der Kirchengemeinde auf, um den Bestattungstermin und alle wichtigen Rahmenbedingungen zu klären.

 

… ich eine Messe „bestellen” möchte
In jeder Eucharistiefeier wird für alle Lebenden und Verstorbenen gebetet. Wenn Sie eine Eucharistie mit einem bestimmten Anliegen feiern möchten, wenden Sie sich bitte an unser Pfarrbüro. Gewünschte Termine für diese Messintentionen werden nach Möglichkeit eingehalten.

Als „Dank“ für die „Gebetshilfe“ der Gemeinde in dem gewünschten Anliegen wird vom „Besteller“ eine Geldgabe in Höhe von 5 Euro erbeten. Die Gelder werden verwandt zur Unterstützung von Seelsorgsaufgaben und Caritas in unserer Gemeinde und zur Unterstützung von Christen in den ärmeren Kirchen der Weltkirche. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass Arme hier bei uns selbstverständlich auch ohne Geldgabe ihre Anliegen für das Gebet in der Messe nennen lassen können.

 

… ich beichten möchte
Die Beichte ist eine gute Gelegenheit, sich den eigenen Fehlern auf dem persönlichen Lebensweg zu stellen, sie zu bereuen und Sündenvergebung zu erfahren. Gerne können Sie einen Termin für ein Beichtgespräch mit dem Priester vereinbaren.

Über ein einmaliges Beichtgespräch hinaus bieten wir Ihnen auch Geistliche Begleitung über einen längeren Zeitraum hinweg an.

 

... ich wieder in die Kirche eintreten möchte
Wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, gibt es immer die Möglichkeit zum Wiedereintritt. Vielleicht sind Sie einem glaubwürdigen Christen begegnet oder Sie haben ein Kind bekommen und möchten ihm einen Weg in die Kirche öffnen. Vielleicht möchten Sie Taufpate/Taufpatin werden oder kirchlich heiraten. Vielleicht war die Kirchensteuer der Grund auszutreten und Ihr Verständnis darüber hat sich geändert. Vielleicht führt auch eine Lebenserfahrung, ein Nachdenken über das Leben und seinen Sinn, über Gott und den Glauben Sie wieder näher an die Kirche heran.

Wenn Sie wiedereintreten möchten, stellen Sie über das Pfarrbüro einen Antrag an den Bischof. Sobald die Genehmigung des Bischofs vorliegt, wird der Pfarrer Sie anrufen und einen Gesprächstermin vereinbaren. Am Ende des Gesprächs legen Sie das Glaubensbekenntnis ab. Der Besuch einer Sonntagsmesse, ein Handschlag und eine Unterschrift besiegeln Ihre Rückkehr in die Kirche.

 

… ich Hilfe benötige
Es gibt viele Situationen, in denen man Hilfe benötigt. Wenn Sie in eine schwierige Situation oder in Not geraten, steht Ihnen unser Seelsorgeteam gerne für ein vertrauliches Gespräch und Beratung zur Verfügung. Sorgen kann man teilen, hierzu steht Ihnen auch die Telefonseelsorge unter 0800 - 111 0 111 oder 0800 - 111 0 222 zur Verfügung. Über die Polizei oder die Feuerwehr kann auch ein/e Notfallseelsorger/in gerufen werden, welche/r sich mit Ihnen in Verbindung setzt.